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Ankerwinden Auswa hlhilfe | Die Auswa hl der richtigen Ankerwinde 3
Siehe unsere Auswahltabelle auf Seite 2, um die korrekte Größe in Relation
zur Länge und dem Gewicht des Schiffes zu identifizieren. Zum Beispiel:
Sie haben ein 10m (33´) langes Schiff. Dort sollte eine Ankerwinde eine
max. Zugkraft von 270kg (600lb) besitzen. Die Regel zur Überprüfung
dieses Wertes ist die Addition des gesamten Ankergeschirrs (Kette und
Anker mit Schäkel/Wirbel). Eine Ankertrosse ist sehr leicht, beeinflusst
aber nicht die aktuelle Hubkraft der Winde – ein Einbeziehen ist allerdings
möglich. Um im langfristigen Fahrteneinsatz in allen Wassergegebenheiten
zuverlässig arbeiten zu können, empfiehlt Lewmar die Multiplikation des
Geschirrgewichtes x4 (x2 für V6 bis V12). Diese Zahl sollte geringer sein, als
die maximale Zugkraft der Ankerwinde ihrer Wahl. Sollte ihr Wert über der
Zugkraft der gewählten Winde liegen, dann wählen sie das nächst größere
Modell. Die Ankerwinde staut Ankertrosse nicht unter Deck. Gravitation
staut des Tau. Es muss ausreichend Platz im Ankerkasten unter der Klüse
sein. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird sich das Tauwerk verknoten.
Eine Ankerwinde ist ein Produkt zum Einholen von Anker und Kette. Eine
Ankerwinde ist keine dauerhaft Hochlast tragende Einheit. Wenn sie vor
Anker liegen, dann muss die Last der Ankerkette auf einen Kettenstopper
an Deck oder auf eine Klampe übertragen werden.
Die Auswahl der richtigen Ankerwinde
Um die richtige Ankerwinde für ihren Bedarf auswählen zu können, müssen wir 3 Fragen
beantworten:
Beginnen sie damit, die wirkliche Tiefe des Ankerkastens aus zu messen,
um ausreichende Falltiefe zu haben. Die Falltiefe ist die Distanz zwischen
der Unterseite der Klüse und der Oberseite des komplett gestauten
Ankergeschirrs unten im Ankerkasten. Dieses Maß ist ausschlaggebend
für die Entscheidung, ob eine horizontale oder vertikale Ankerwinde für ihr
Schiff die passende Wahl ist. Lassen sie die Gravitation das Ankergeschirr
im Kasten stauen – schieben sie nicht nach! Sie müssen feststellen, wieviel
Ankergeschirr durch das Eigengewicht im Ankerkasten gestaut werden
kann.Es muss einen freien Raum zwischen der Oberseite des Geschirrs
und der Unterseite der Klüse vorhanden sein. Sollte das nicht der Fall sein,
dann wird es zu Problemen beim Anker Fieren und Einholen kommen.
Nachdem sie mit Hilfe unserer Tabelle auf Seite 2 die
Auswahl zwischen vertikaler und horizontaler Ankerwinde
getroffen haben, kontrollieren sie das Ergebnis mit folgender
Formel: (Bitte betrachten sie diese Informationen
als Richtlinie! Sollten sie sich nicht sicher
sein, dann sprechen sie ihren Lewmar-Partner an)
Die Schlüsselmerkmale einer vertikalen
Ankerwinde sind:
• Der Großteil der Winde wird unter Deck montiert.
• Passend für Schiffe mit großen Ankerkästen
• Eintretendes Ankergeschirr läuft für größere Sicherheit volle 180°
über die Kettennuss und wird dann in den Ankerkasten geführt.
• Min. Falltiefe ist mit 406mm (18“) empfohlen, um ausreichend freien
Platz zum Selbststauen des Geschirrs zu gewährleisten.
1. Welche Größe einer Ankerwinde passt am besten auf mein Boot?
2. Wie lang ist das Ankergeschirr das ich verwenden möchte,
und passt es komplett in meinen Ankerkasten?
Horizontale Ankerwinden
3. Wieviel Zugkraft muss meine
Ankerwinde haben? Komplettgewicht des
Ankergeschirrs
(Anker, Kette und Wirbel/Schäkel)
Zugkraft der
Ankerwinde =
Vertikale Ankerwinden
Available
Fall Available
Fall
x 4*
Arbeitslast: Um nach langem Ankern den
Anker wieder aus zu brechen. Legen sie den
Faktor 4 bei allen horizontalen und vertikalen
Ankerwinden bis zur V5 zugrunde. Verwenden
sie den Faktor 2 ab der V6 und größer.
Die Schlüsselmerkmale einer horizontalen
Ankerwinde sind:
• Der Großteil der Winde wird auf Deck montiert
• Einfache Montage
• Gut geeignet für Schiffe mit kleinen Ankerkästen
• Eintretendes Ankergeschirr läuft volle 90° über die Kettennuss und
wird dann in den Ankerkasten geführt.
• Min. Falltiefe ist mit 304mm (12“) empfohlen, um ausreichend freien
Platz zum Selbststauen des Geschirrs zu gewährleisten.
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