Lewmar Marine German catalogue 2010 - Lewmar - #5

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Ankerwinden Auswa hlhilfe | Die Auswa hl der richtigen Ankerwinde 3 Siehe unsere Auswahltabelle auf Seite 2, um die korrekte Größe in Relation zur Länge und dem Gewicht des Schiffes zu identifizieren. Zum Beispiel: Sie haben ein 10m (33´) langes Schiff. Dort sollte eine Ankerwinde eine max. Zugkraft von 270kg (600lb) besitzen. Die Regel zur Überprüfung dieses Wertes ist die Addition des gesamten Ankergeschirrs (Kette und Anker mit Schäkel/Wirbel). Eine Ankertrosse ist sehr leicht, beeinflusst aber nicht die aktuelle Hubkraft der Winde – ein Einbeziehen ist allerdings möglich. Um im langfristigen Fahrteneinsatz in allen Wassergegebenheiten zuverlässig arbeiten zu können, empfiehlt Lewmar die Multiplikation des Geschirrgewichtes x4 (x2 für V6 bis V12). Diese Zahl sollte geringer sein, als die maximale Zugkraft der Ankerwinde ihrer Wahl. Sollte ihr Wert über der Zugkraft der gewählten Winde liegen, dann wählen sie das nächst größere Modell. Die Ankerwinde staut Ankertrosse nicht unter Deck. Gravitation staut des Tau. Es muss ausreichend Platz im Ankerkasten unter der Klüse sein. Sollte dies nicht der Fall sein, dann wird sich das Tauwerk verknoten. Eine Ankerwinde ist ein Produkt zum Einholen von Anker und Kette. Eine Ankerwinde ist keine dauerhaft Hochlast tragende Einheit. Wenn sie vor Anker liegen, dann muss die Last der Ankerkette auf einen Kettenstopper an Deck oder auf eine Klampe übertragen werden. Die Auswahl der richtigen Ankerwinde Um die richtige Ankerwinde für ihren Bedarf auswählen zu können, müssen wir 3 Fragen beantworten: Beginnen sie damit, die wirkliche Tiefe des Ankerkastens aus zu messen, um ausreichende Falltiefe zu haben. Die Falltiefe ist die Distanz zwischen der Unterseite der Klüse und der Oberseite des komplett gestauten Ankergeschirrs unten im Ankerkasten. Dieses Maß ist ausschlaggebend für die Entscheidung, ob eine horizontale oder vertikale Ankerwinde für ihr Schiff die passende Wahl ist. Lassen sie die Gravitation das Ankergeschirr im Kasten stauen – schieben sie nicht nach! Sie müssen feststellen, wieviel Ankergeschirr durch das Eigengewicht im Ankerkasten gestaut werden kann.Es muss einen freien Raum zwischen der Oberseite des Geschirrs und der Unterseite der Klüse vorhanden sein. Sollte das nicht der Fall sein, dann wird es zu Problemen beim Anker Fieren und Einholen kommen. Nachdem sie mit Hilfe unserer Tabelle auf Seite 2 die Auswahl zwischen vertikaler und horizontaler Ankerwinde getroffen haben, kontrollieren sie das Ergebnis mit folgender Formel: (Bitte betrachten sie diese Informationen als Richtlinie! Sollten sie sich nicht sicher sein, dann sprechen sie ihren Lewmar-Partner an) Die Schlüsselmerkmale einer vertikalen Ankerwinde sind: • Der Großteil der Winde wird unter Deck montiert. • Passend für Schiffe mit großen Ankerkästen • Eintretendes Ankergeschirr läuft für größere Sicherheit volle 180° über die Kettennuss und wird dann in den Ankerkasten geführt. • Min. Falltiefe ist mit 406mm (18“) empfohlen, um ausreichend freien Platz zum Selbststauen des Geschirrs zu gewährleisten. 1. Welche Größe einer Ankerwinde passt am besten auf mein Boot? 2. Wie lang ist das Ankergeschirr das ich verwenden möchte, und passt es komplett in meinen Ankerkasten? Horizontale Ankerwinden 3. Wieviel Zugkraft muss meine Ankerwinde haben? Komplettgewicht des Ankergeschirrs (Anker, Kette und Wirbel/Schäkel) Zugkraft der Ankerwinde = Vertikale Ankerwinden Available Fall Available Fall x 4* Arbeitslast: Um nach langem Ankern den Anker wieder aus zu brechen. Legen sie den Faktor 4 bei allen horizontalen und vertikalen Ankerwinden bis zur V5 zugrunde. Verwenden sie den Faktor 2 ab der V6 und größer. Die Schlüsselmerkmale einer horizontalen Ankerwinde sind: • Der Großteil der Winde wird auf Deck montiert • Einfache Montage • Gut geeignet für Schiffe mit kleinen Ankerkästen • Eintretendes Ankergeschirr läuft volle 90° über die Kettennuss und wird dann in den Ankerkasten geführt. • Min. Falltiefe ist mit 304mm (12“) empfohlen, um ausreichend freien Platz zum Selbststauen des Geschirrs zu gewährleisten.

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