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Ruderlager – Lösungen 199
Yachten mit Radsteuerung
Dieses Schiff mit einer Radsteuerung besitzt selbst ausrichtende
Ruderlager, die einfach zu montieren sind, und die etwaige
Biegemomente des Ruderstocks ausgleichen können. Ein Kokerrohr
verbindet das untere und obere Lager wasserdicht mit ausreichend
Raum zum Ausgleich der etwaigen Biegetoleranzen des
Ruderstocks.
Dies ist ein typisches Beispiel einer Produktionsyacht mit Radsteuerung und
Lewmar Ruderlagern. Das untere Lager ist schnell und einfach zu montieren –
ohne Laminieren und Verkleben zum Rumpf. Beim Einsatz eines konischen
unteren Lagers wird das Gehäuse einfach in den Rumpf mit einem Einsatz
eingeformt. Zur Montage wird das Gehäuse an der Außenseite mit Dichtmittel
eingestrichen, in den Konus eingeschoben und von oben mit der Mutter im
Rumpf fest verschraubt und verbunden.
Viele Produktionswerften wählen diesen Lösungsweg, da sie größere
Winkel des Ruderstocks zum Rumpf erlauben. Das Ruderlagergehäuse ist
aus GFK und wird einfach mit dem Rumpf verlaminiert. Die obere Dichtung
des Lagers erfolgt mit einer Manschette, die nach einigen Jahren sehr
einfach und unkompliziert ausgetauscht werden kann. Dazu muss lediglich
das Ruderblatt einmal gezogen werden.
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